„Wiedersehen macht Freude ... Ihnen, der Uhr und uns.″

 

Kennen Sie das? Man trifft nach langer Zeit einen guten Freund und ist sich direkt wieder vertraut. So ein Wiedersehen der besonderen Art erleben wir mit jeder Revision in unserer Werkstatt. Denn alle drei bis fünf Jahre sollte Ihr Zeitbegleiter nach Heimbuchenthal zurückkehren. Diese Reise beginnt in der Regel bei einem unserer Partner, der zugleich Konzessionär ist. Sie finden keinen in Ihrer Nähe? Dann sprechen Sie uns bitte an. Wir bereiten alles für den versicherten Transport zu uns vor.

 
Das tut Rainer Brand für Ihren Zeitbegleiter ...

In unserem Uhrenatelier wurde Ihre Uhr gebaut, mit einer Seriennummer versehen und erhielt die von Ihnen gewünschte Ausstattung. Wir kennen sie in- und auswendig. Bei der Revision erstellen wir einen Status, checken alles durch und setzen sie wieder in Stand. Wir sorgen dafür, dass jede Uhr ihrem Träger und ihrer Trägerin nach der Revision die gleiche Freude bereitet wie beim ersten Kennenlernen.

 
Warum ist eine Revision notwendig?

Auch eine der kleinsten und präzisesten Maschinen der Welt braucht mal eine Pause. Bis zur Revision hat die Unruhe Ihres tickenden Zeitbegleiters bereits rund 120.000 km zurückgelegt. Bei dieser Vorstellung fasst man sich unwillkürlich ans Knie, oder?

 

Auch wenn die Optik noch stimmt: Fette und Öle − sie halten die mechanischen Teile in Bewegung − verbrauchen sich und müssen erneuert werden. Dichtungen von Gehäuse und speziell der Aufzugskrone altern und verschleißen. Werden diese Teile brüchig, können Schmutz und Feuchtigkeit in die Uhr eindringen. Die Revision ist also ein echter Dienst, der die Freundschaft zu Ihrer Uhr erhält. Folgende Arbeiten führen wir an Ihrer Uhr aus:

 

Zerlegen aller Werkteile

Reinigen aller Einzelteile

Aufarbeiten oder Ersatz mechanischer Teile

Wiederaufbauen des Uhrwerks

Ölen

Regulieren

Ersatz der Boden-, Glas- und Kronendichtungen

Funktions- und Gangreservekontrolle

Dauer: in der Regel 4 Wochen

1 Jahr Garantie auf alle erledigten Arbeiten

 
Und das liegt in Ihrer Hand ...

Stimmt die Ganggenauigkeit, braucht die Revision erst nach fünf Jahren stattzufinden. Dann wird es aber Zeit ... außer diesem regelmäßigen Service sollten Sie im Alltag sorgfältig mit Ihrer Uhr umgehen.

 
Gangreserve

Mit Bewegung halten Sie Ihre Uhr in Schwung: Der Rotor zieht bei aktiver Beanspruchung die Feder auf und sorgt dafür, dass das Uhrwerk läuft. Wird die Uhr abgelegt, tickt sie dank Gangreserve zunächst weiter. Sie können also zu Bett gehen und am nächsten Morgen zeigt Ihre Uhr, wie spät es ist. Dauert die Pause länger als 36 bis 40 Stunden, muss die Uhr wieder voll aufgezogen werden − eine kurze Bewegung reicht dafür nicht aus. Drehen Sie die Krone in der Nullposition 30-mal. Sollten Sie sich verzählt haben, verhindert eine Rutschkupplung das Überdrehen des Uhrwerks.

 
Alltag

Tragen Sie Ihre Uhr beim Sport, beim Duschen oder im Bett manchmal weiter? Das freut uns grundsätzlich − sie baut eben eine enge Beziehung auf. Doch wir empfehlen Ihnen, sich für diesen Zeitraum einfach mal von ihr zu trennen. Bei dieser Gelegenheit entfernen Sie Verunreinigungen mit einem weichen Tuch. Schweiß und Wasser setzen der Uhr und dem Lederband auf Dauer zu. Bei täglichem Gebrauch empfehlen wir, dieses aus hygienischen Gründen nach etwa einem Jahr zu wechseln.

 
Stöße

Wir möchten ja kein Spielverderber sein, aber Sport- und Freizeitaktivitäten, bei denen Ihr Handgelenk starken Stößen ausgesetzt ist, schaden vielleicht nicht dem Körper, aber bestimmt dem Uhrmechanismus. Vom Golfen bis zum Holzhacken: Legen Sie die Uhr bewusst an einem sicheren Ort ab.

 
Magnetismus

Lautsprecherboxen, Ladegeräte und andere Quellen von Magnetismus ziehen Ärger mit Ihrer Uhr quasi an. Nach dem Kontakt mit einem starken Magneten geht sie ebenso stark vor. Wenden Sie sich an uns: Wir entmagnetisieren Ihre Uhr gerne.

 
Wasser

H2O greift Metallteile wie das Uhrwerk an und ist daher nicht das richtige Element für Ihre Uhr, denn deren Wasserdichte kann auf Dauer nicht zu 100 Prozent gewährleistet werden. Ein unbemerkter Stoß kann zum Beispiel die Dichtungen beschädigen.

 

Ein anderer Fall: Im Sommer erhitzt die Sonnenwärme Ihre Uhr, die Teile dehnen sich aus und beim Sprung ins kühle Nass ziehen sie sich schnell zusammen. Sind die Dichtungen nicht intakt, kann Wasser in die Uhr gelangen. Seifenwasser hat übrigens eine andere Oberflächenspannung und kann bei schadhaften Dichtungen leichter als Wasser ohne Spülmittel oder Shampoo in die Uhr eindringen. Am besten bleiben Uhr und Wasser auf Abstand. Sollten Sie trotzdem Kondenswasser unter dem Glas entdecken, lassen Sie Ihre Uhr sofort bei einem unserer Partner prüfen oder nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

 

Weitere Details zur Revision und dem Versand erfahren Sie hier.